
Zeitwertkonten - der Fall
Ein Arbeitnehmer mit der Steuerklasse I, einer Steuerquote von 19% mit Kirchensteuer und Sozial-versicherungsabgaben von 21% zuzüglich Arbeitgeberanteil SV-Abgaben von 20%. Der Arbeitnehmer ist 35 Jahre alt und wird 85 Jahre alt. Sein monatliches Bruttoeinkommen beträgt derzeit 2.500 Euro*** mal 13 Gehälter im Jahr.
In den folgenden Beispielen unterstellt ist 100,-€ monatlicher Nettogehaltsverzicht, der entsprechend den Bedingungen des o.g. Falles zu 200,-€ monatlicher Anlage in ein Zeitwertkonto führt***.
1. Beispiel, Berechnung einer Ruhestandszusatzrente aus ZWK ab 63:*: Die Zusatzrente aus ZWK ist dann vor Steuern 1.005 € pro Monat .
2. Beispiel, Berechnung eines Altersvorruhestandes vom 60. bis zum 67.**: Der Mitarbeiter erhält daraus ab Vollendung des 60. Lebensjahres 7Jahre lang 1821 € pro Monat , um dann mit 67 regulär in Rente zu gehen.
3. Beispiel, Finanzierung vorübergehender Freistellungsphasen aus Überstunden: Während sechs Monaten werden pro Monat 40 Überstunden geleistet, die mit je 25% Aufschlag vergütet werden. Selbige werden nicht ausbezahlt, sondern in ein Zeitwertkonto gespart. Der Mitarbeiter könnte sich daraus bspw. während einer schwachen Auftragslage für zwei Monate und 2 1/2 Wochen bei vollem Bruttogehalt freistellen lassen.
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BerechnenSie Ihre Bedarfe und Wünsche.
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* In den Beispielen 1 und 2 ist eine Verzinsung von 5,5 % pro Jahr in der Ansparphase und der Entnahmephase unterstellt. Der zum 63Lj. gebildete Kapitalstock ist 156.244 €.
** Dies sind 73% des letzten Bruttogehaltes. Der zum 60. Lj. gebildete Kapitalstock beträgt 126.393 Euro.
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